GIZ-Nord » Gift der Woche » Maiglöckchen
 

Schon der Name verrät die Blütezeit dieser Pflanze: Maiglöckchen haben gerade Hauptsaison. Die zarten kleinen Glockenblüten sind jährlich etwa in der Zeit zwischen April und Juni in vielen Gärten und der freien Natur zu sehen. Häufiger erreichen uns in dieser Zeit daher Anrufe mit der Frage was zu tun sei, wenn Pflanzenteile des Maiglöckchens verschluckt wurden. Bei einer Menge von bis zu 3 Beeren oder einigen Blüten genügt die Gabe von Flüssigkeit. Es kann zu leichten Magen-Darm-Symptomen kommen, eine Arztvorstellung ist aber in der Regel nicht notwendig.

Zeigt der Patient mehr/andere Symptome oder wurde eine größere Pflanzenmenge (bspw. im Rahmen der Verwechslung mit Bärlauch) verschluckt, so sollte ein Arzt/Giftinformationszentrum kontaktiert werden.