GIZ-Nord » Gift der Woche » Kartoffel
 

Ob als Chips oder als Salat, frittiert oder gekocht, im Ganzen oder in Scheiben geschnitten- die Kartoffel findet so viele unterschiedliche Verwendungen wie es Sorten gibt. Während die im Herbst zu erntende Wurzelknolle zu den wichtigsten Nahrungsmitteln weltweit zählt, ist der Rest der Pflanze nicht zum Verzehr geeignet. Als sogenanntes Nachtschattengewächs enthält die Kartoffelpflanze u.a. das Solanin. Auch keimende und grüne Kartoffeln können diesen hitzbeständigen Stoff enthalten und sollten daher nicht mehr gegessen werden. Wurde eine Pflanzenbeere, ein kleiner Keim oder einzelne Blüten verschluckt so genügt die Gabe von etwas Flüssigkeit. Es kann zu leichten Magen-Darm-Symptomen oder leichten Kopfschmerzen kommen. Treten mehr/andere Symptome auf oder wurde eine größere Menge gegessen, so sollte ein Arzt/Giftinformationszentrum kontaktiert werden.