GIZ-Nord » Warnmeldungen » Kohlenmonoxid-Freisetzung aus Holzpellets (2014-07-18)
 

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) macht in einer Presseinformation vom 2014-07-17 auf eine Vergiftungsrisiko aufmerksam, das von Lagerstätten für Holzpellets für Heizanlagen ausgeht:

Durch natürliche chemische Umbauvorgänge, die durch die Holzzerkleinerung bei der Pelletherstellung ausgelöst werden, kommt es über Monate zu einer Freisetzung giftigen Kohlenmonoxids (CO) aus dem Brennmaterial. In Lagerräumen mit geringem Luftaustausch können Kohlenmonoxidkonzentrationen auftreten, die akute, unter ungünstigen Umständen lebensbedrohliche Vergiftungen verursachen können.

Dem GIZ-Nord sind bisher keine Vergiftungen, die durch eine Kohlenmonoxidfreisetzung aus Holzpellets verursacht worden sind oder sein könnten, gemeldet geworden (letzte Falldatenbank-Prüfung 2014-07-18).