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Das GIZ-Nord warnt alle Pilzunkundigen dringend vor dem Sammeln und dem Verzehr einheimischer Wildpilze!

Eine besondere Gefahr geht dabei von Knollenblätterpilzen aus.

Knollenblätterpilze enthalten Zellgifte, die zu Leberschäden bis hin zum Leberversagen führen können. Der Verzehr dieser Pilze kann somit tödlich sein.

Eine Verwechslungsgefahr besteht z. B. bei verschiedenen Champignonarten (Agaricus spec.), Täublingen (Russula spec.), oder Scheidlingen (Volvariella spec.).

Eine erhöhte Gefahr geht besonders vom Knollenblätterpilz aus, da er Ähnlichkeit mit anderen Speisepilzen  hat.

Warn-Poster sind in verschiedenen Sprachen abrufbar:

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 Bei Verdacht auf Pilzvergiftung:

Bitte beachten Sie grundsätzlich:

Verwechslungsgefahr:

Agaricus campestris 10.8.10III Schier  Agaricus campestris 10.8.10V Schier 

Wiesenchampignon (Agaricus Campestris)

 

Tödlich giftiger Doppelgänger:

Amanita phalloides 22.8.10Buensen V TotenkopfAmanita phalloides 22.8.10Buensen IV  

Grüner Knollenblätterpilz (Amanita phalloides)

und seine weiße Varietät, sowie die beiden weißen Arten Frühlingsknollenblätterpilz (Amanita verna) und Kegelhütige Knollenblätterpilz (Amanita virosa).

 

Giftige Doppelgänger:

Karbolegerling Harry TotenkopfKarbolegerling Schier 

Karbolegerling (Agaricus xanthoderma) / Giftchampignon / Karbolchampignon

 

Vielen Dank an Herrn H. Andersson und Herrn G. Schier für die uns zur Verfügung gestellten Fotos.