Zusätze

Therapie: Innerhalb der ersten Stunde kann nach Aufnahme großen Mengen an Pflenzenmaterial eine Gabe von Aktivkohle erfolgen. Weitere Therapiemaßnahmen richten sich nach dem klinischen Bild und betreffen insbesondere die Behandlung von cerebralen Krampfanfällen mit Benzodiazepinen sowie die eventuelle maschinelle Beatmung.

Zurück zum Goldregen




 

goldtitel  

Symptome der Intoxikation: 1/2 bis 1 Stunde nach Ingestion von Pflanzenteilen kommt es wie bei der Nikotinvergiftung zu Speichelfluss, Schwitzen, Mydriasis und Brennen in Mund und Rachen. Gleichzeitig setzt ein zentral bedingtes, unstillbares, 12 bis 48 Stunden anhaltendes Erbrechen ein.

Das Erbrechen verhindert in den meisten Fällen die weitere Absorption von Alkaloiden, so dass trotz der hohen Toxizität der Pflanze die meisten Vergiftungen gut ausgehen.

In schweren Fällen folgen Blutdruckabfalle, Herzrhythmusstörungen, Somnolenz, Halluzinationen, Krampfanfälle und der Tod durch Atemlähmung.

Zurück zum Goldregen




Anforderung von Informationsmaterial

 


Bitte senden Sie uns kostenfrei

Exemplar(e) Merkblatt "Gefahr durch Vergiftungen bei Kleinkindern"
Exemplar(e) Infokarte "GIZ-Nord"
Exemplar(e) Spender für Infokarten "GIZ-Nord"
Telefonaufkleber "GIZ-Nord 0551-19240"

Bitte geben Sie Ihre Emailadresse und die Lieferadresse an.

Ihre Emailadresse :

Institution             :
Name                   :
Strasse/Postfach  :
Postleitzahl          : Ort:


Anforderung von Informationsmaterial

 


Bitte senden Sie uns kostenfrei

Exemplar(e) Merkblatt "Gefahr durch Vergiftungen bei Kleinkindern"
Exemplar(e) Infokarte "GIZ-Nord"
Exemplar(e) Spender für Infokarten "GIZ-Nord"
Telefonaufkleber "GIZ-Nord 0551-19240"

Bitte geben Sie Ihre Emailadresse und die Lieferadresse an.

Ihre Emailadresse :

Institution             :
Name                   :
Strasse/Postfach  :
Postleitzahl          : Ort:



goldtitel


Toxische Inhaltsstoffe: In allen Teilen der Pflanze werden Alkaloide gefunden. Dies sind hauptsächlich Cytisin, N-Methylcytisin sowie Pyrrolizidinalkaloide wie Laburnin und Laburnamin. Cytisin ist das Hauptalkaloid der Pflanze, was aber nur für die Samen und andere Teile mit ruhendem Wachstum gilt. In den wachstumsaktiven Teilen der Pflanze, wie den jungen Sprossen und jungen Samen, überwiegt das N-Methylcytisin gegenüber Cytisin. In den reifen Samen ist die Alkaloidkonzentation am höchsten. Das Cytisin ist hier in erster Linie für die Toxizität verantwortlich ist. Es wirkt ähnlich wie Nikotin zunächst erregend, später lähmend auf die sympathischen Ganglien. Zusätzlich besteht erst ein stimulierender Effekt auf das ZNS, der später auch in einen lähmenden übergeht und im schlimmsten Fall den Atemstillstand zur Folge hat. Da Cytisin stark emetisch wirkt, limitiert es häufig selbst die resorbierte Menge. Als letal gelten für den Menschen 3 bis 4 unreife Früchte, 15 bis 20 Samen oder 10 Blüten. Unter den Tieren reagieren Pferde besonders empfindlich. Todesfälle bei aufgenommenen 0,5g Samen/kg Körpergewicht sind beschrieben.

Zurück zum Goldregen