GIZ-Nord » toxikologische Fachliteratur » Studie zur Zyanidexposition bei Rauchvergiftungen
 

Mit der präklinischen Behandlung von schweren Rauchvergiftungen befasst sich eine Studie des Giftinformationszentrum-Nord der Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein (GIZ-Nord) an der Universitätsmedizin Göttingen, bei der alle in Deutschland tätigen Notärzte zur Teilnahme aufgerufen sind:

Es wird gebeten, bei Patienten mit schwerer Rauchvergiftung (d.h. zumindest einer manifesten Bewusstseins- oder Kreislaufstörung) frühzeitig nach Anlage des venösen Zugangs am Einsatzort eine übliche Menge Laborblut zu asservieren (ca. 5mL Heparin- bzw. EDTA-Blut oder mittels Einmalspritze) und nach dem Einsatz umgehend telefonisch das GIZ Nord zu verständigen (24h- Rufnummer: 0 55 1 / 383 180).

Im Fokus der Untersuchung steht die Frage, ob und in welchem Maße diese Patienten an einer therapiepflichtigen Intoxikation mit Zyanwasserstoff („Blausäure“) leiden.


Nähere Informationen finden sie hier.

 

Ansprechpartner: Guido Kaiser, Tel. 0 55 1 / 39 - 49 04
Dr. Herbert Desel, Leiter des GIZ-Nord

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