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Beschreibung der Umstände unbeabsichtigten Fehlgebrauchs von chemischen Produkten

(Description of the Natures of accidental Misuse of chemicals and Chemical products, DeNaMiC)

Das Forschungsprojekt DeNaMiC evaluiert den Nutzen von in Giftinformationszentren erhobenen Daten zu Kontaktfällen mit chemischen Haushaltprodukten für Fragen der regulatorischen Risikobewertung chemischer Stoffe.

Die Beratungstätigkeit in Giftinformationszentren wird traditionell von folgenden Fragen bestimmt wird

  • „Wie viel wurde von welchem Produkt aufgenommen?
  • Wie ist die Aufnahme hinsichtlich eines Vergiftungsrisikos zu bewerten?
  • Welche Behandlungsmaßnahmen sind angezeigt?“.

Die Frage:

  • „Wie konnte es zu einem Kontakt mit dem gefährlichen Produkt kommen?“

wird in der Notfallberatung nicht systematisch geklärt und dokumentiert. Genau diese Frage steht im Mittelpunkt des DeNaMiC-Projektes.

Das Projekt ist in fünf Teile gegliedert, das GIZ-Nord ist vornehmlich in zwei Teilen engagiert.

  • In Teil 2 wurde unter Federführung des GIZ-Nord in einer retrospektiven Studie die Falldaten des GIZ-Nord und des GIZ Lille (Frankreich) der Jahre 2003-2005 auf ihre Verwertbarkeit für die regulatorische Risikobewertung untersucht.
  • In Teil 5 werden 2008 im Rahmen einer prospektiven Machbarkeitsstudie in vier Giftinformationszentren zusätzlich zur Notfallberatung Befragungen durchgeführt und dabei Daten zu den Expositionsumständen erhoben.


Das Projekt wird finanziert vom Rat der Europäischen Chemischen Industrie (European Chemical Industry Council (CEFIC, ). Die Projektführung hat die Health Protection Agency von Großbritannien (UK-HPA). Die Giftinformationszentren London, Lille, Prag und sas GIZ-Nord sowie das Bundesinstitut für Risikobewertung, Berlin und die WHO / ICPS, Genf, führen die Forschungsarbeit aus.

Weitere Informationen

und auf dem englischsprachigen Bereich der GIZ-Nord-Website:

  • Information in English is presented here.