Drucken

Ich habe einen Patienten mit schwerer Rauchvergiftung behandelt, dabei aber kein Laborblut abgenommen. Soll ich den Fall dennoch dem GIZ-Nord mitteilen?
Ja. Auch ohne Laboranalytik können Erkenntnisse aus dem Fall für die Studie verwendet werden. Bitte füllen Sie den Fragebogen für Fälle ohne Blutprobe aus und lassen ihn uns zukommen. Den Fragebogen können Sie hier herunterladen oder per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder Telefon (0551/39-4904) bei uns anfordern.

 

Ist es ausreichend, erst bei Erreichen der Klinik eine Blutprobe abzunehmen?
Nein. Die Probe sollte innerhalb von 30 Minuten nach Rettung des Patienten erfolgen. Dieser Zeitraum beschränkt sich im Regelfall auf die Präklinik.
In schweren Fällen kann jedoch ausnahmsweise auch eine spät entnommene Blutprobe noch Erkenntnisse liefern, etwa wenn der Patient mit persistierender Kreislaufdepression bzw. unter Reanimation die Klinik erreicht. Im Zweifelsfall entnehmen Sie eine Probe und melden sich beim GIZ-Nord sobald möglich.

 

Ist das Vorhaben durch eine Ethikkommission begutachtet worden?
Ja. Die Ethikkommission der Medizinischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen hat mit Bescheid vom 07.12.2008 der Durchführung der Studie zugestimmt und bescheinigt, dass keine ethischen oder rechtlichen Bedenken gegen die Durchführung bestehen.

 

Ich habe einen Patienten mit Rauchvergiftung behandelt, der keine Bewusstseinsstörung aufwies. Ist der Fall dennoch für die Zwecke der Studie interessant?
Nein. Ziel der Studie ist die Betrachtung von lebensbedrohlichen Vergiftungen durch systemisch-toxische Inhaltsstoffe des Rauchs. Das Einschlusskriterium ist daher das Vorliegen einer Bewusstseinsstörung
Weitere Aspekte des Rauchgasinhalationssyndroms wie das toxische Lungenödem, Verbrennungen oder das thermische Inhalationstrauma werden in dieser Studie nicht betrachtet.

 

Auf unseren Rettungsmitteln werden keine Röhrchen für die Laborblutentnahme mitgeführt. Kann auch mit einer Einmalspritze Blut abgenommen werden?
Ja. Sie können das Blut mit jeder gängigen Spritze abnehmen. Benötigt werden nach Möglichkeit 5 mL Vollblut. Um die nachträgliche Gerinnung auf dem Transport zu verhindern, wäre die Zugabe von etwas Heparin wünschenswert. (Ideale Vorgehensweise: 1 Ampulle Heparin in eine 10mL-Spritze aufziehen, kurz schütteln und wieder entleeren; dann mit der Spritze das Blut abnehmen und mit Stopfen verschließen.) 

 

Ist ein Informationsblatt (Flyer) zu dieser Studie erhältlich?
Ja. Wir senden Ihnen gerne Flyer (21x10cm) mit Informationen zur Studie zu. Fordern Sie die benötigte Zahl unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an.

 

Wir möchten für die Teilnahme an der Studie unsere Rettungsmittel mit Blutentnahmeröhrchen ausstatten. Können wir geeignete Röhrchen zur Verfügung gestellt bekommen?
Ja. Wir senden Ihnen gerne Sets von je zwei vorbereiteten Monovetten zu (mit Luer-Adaptern und Informationsblatt in Klarsichtbeutel, ca. 10x10cm). Fordern Sie die für Ihren Bereich benötigte Zahl  unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an.

ProPaewww

 

- zurück -