GIZ-Nord » Pressemitteilungen » Änderung des Chemikaliengesetzes in Kraft getreten (09.11.2011)
 

Deutschland hat mit der Gesetzesänderung, die am 9. November 2011 in Kraft trat, die Voraussetzungen für die nationale Durchführung der EU-CLP-Verordnung geschaffen. Die Ende 2008 verabschiedete europäische Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen (Kurzbezeichnung „CLP-Verordnung“ - Classification, Labelling, Packaging) regelt nach den Vorgaben eines auf UN-Ebene weltweit abgestimmten Systems die Einstufung und Kennzeichnung gefährlicher Chemikalien neu.

Das Gesetz erweitert die Mitteilungspflichten über die Zusammensetzung von Gemischen an die Giftinformationszentren auf alle gefährlichen Produkte, wodurch zukünftig die medizinische Beratung im Vergiftungsfall erleichtert und beschleunigt erfolgen kann. Bisher waren von der Mitteilungspflicht nur ätzend wirkende Verbraucherprodukte und Biozide erfasst.

Presseinformation des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit: