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Presseinformation Nr. 135 vom 18. September 2006

10 Jahre Giftinformationszentrum-Nord (GIZ-Nord)

 

Feierstunde am Mittwoch, 20. September 2006, 11:30 Uhr, Hörsaal 542 im Universitätsklinikum


(ukg) Das Giftinformationszentrum-Nord der Länder Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen (GIZ-Nord) am Bereich Humanmedizin der Universität Göttingen wird in diesem Jahr 10 Jahre alt. Aus diesem Anlass lädt das Team des GIZ Nord zu einer Feierstunde am Mittwoch, dem 20. September 2006, um 11:30 Uhr, in das Universitätsklinikum ein.

10 Jahre Giftinformationszentrum-Nord (GIZ-Nord) - Feierstunde
Mittwoch, 20. September 2006
11:30 Uhr
Hörsaal 542
Robert-Koch-Straße 40, 37075 Göttingen
Parkmöglichkeiten am Ostparkplatz

1996 gründeten die vier Trägerländer das Giftinformationszentrum-Nord mit Sitz am Universitätsklinikum Göttingen im Rahmen eines Kooperationsmodells. Sie bündelten damit die Kompetenz in der Vergiftungsberatung im norddeutschen Raum auf hohem Niveau. 24 Stunden am Tag beraten die Ärztinnen und Ärzte des GIZ-Nord telefonisch bei Vergiftungs- bzw. Verdachtsfällen etwa in der Hälfte der Fälle medizinisches Fachpersonal und zur anderen Hälfte Bürgerinnen und Bürger direkt. Pro Jahr wird die Institution über 30.000 Mal um Rat gefragt.

Im Zentrum der Notfallberatungen stehen Vergiftungen durch Medikamente, Haushaltsprodukte und Giftpflanzen, aber auch durch Gifttiere.

Zusätzlich zur Notfallberatung dokumentieren die 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des GIZ-Nord die Vergiftungen und werten sie wissenschaftlich aus. Das GIZ Nord arbeitet in mehreren nationalen und internationalen Forschungsprojekten mit und kooperiert mit Überwachungsbehörden. Gemeinsam mit dem Klinisch-toxikologischen Labor bildet das GIZ-Nord das Pharmakologisch-toxikologische Servicezentrum (PTS) des Bereichs Humanmedizin der Universität Göttingen.

Unter den 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zehn Ärztinnen und Ärzte, zwei Diplom-Chemiker und ein IT-Systemspezialist beschäftigt. Federführend aufgebaut wurde das GIZ-Nord von Prof. Georg-Friedrich Kahl, ehemaliger Leiter der Abteilung Toxikologie I, sein Nachfolger ist seit 2005 Dr. Herbert Desel.

Weitere Informationen und verschiedene Warnmeldungen über aktuelle Vergiftungsgefahren sind über die Internetseite www.giz-nord.de abrufbar. Die meisten Anfragen erreichen das GIZ-Nord über die Notrufnummer 0551-19240. Prophylaktische Anfragen können auch per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) übermittelt werden.


Programm der Feierstunde

11:30 Uhr
Musikalische Einführung:  Joe Penzlin, Piano

11:35 Uhr
Begrüßung: Dr. Herbert Desel, Leiter des Giftinformationszentrums-Nord

11:40 Uhr
Grußwort:  Priv. Doz. Dr. Günther Bergmann, Vorstand Krankenversorgung Bereich Humanmedizin - Universität Göttingen

11:50 Uhr
Dr. Thomas Sporn:  Abteilungsleiter Gesundheit im Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit
"Das Giftinformationszentrum-Nord als Beispiel für eine erfolgreiche Kooperation der nördlichen Bundesländer"

12:05 Uhr
Dr. Herbert Desel:  "Die Rolle des Giftnotrufs bei der Erkennung neuer Vergiftungsrisiken für den Menschen  (Toxikovigilanz)"

12:20 Uhr
Musikalischer Ausklang:  Joe Penzlin, Piano

12:30 Uhr  Imbiss



Weitere Informationen:
Bereich Humanmedizin - Universität Göttingen
Dr. Herbert Desel
Leiter des Giftinformationszentrums-Nord (GIZ-Nord)
Robert-Koch-Str. 40
37075 Göttingen
Tel.: 0551 / 38 31 80