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Süßmuth besucht Giftinformationszentren-Nord

Am kommenden Montag, den 27.7.1998 (14:00 bis 15:30 Uhr), besucht Bundestagspräsidentin Prof. Dr. Rita Süßmuth das Giftinformationszentrums-Nord (GIZ-Nord) im Göttinger Universitätsklinikum.

(pug) Das GIZ-Nord ist ein seit dem 1. Januar 1996 bestehendes Gemeinschaftsprojekt der Bundesländer Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Bremen und Hamburg. Mit mehr als 20.000 Anfragen pro Jahr ist es mittlerweile das drittgrößte Giftinformationszentrum der Bundesrepublik Deutschland.

Die Anfragen an das GIZ-Nord sind zu fast 90 Prozent darin begründet, dass ein akuter Vergiftungsverdacht besteht. Die übrigen Beratungen haben vorbeugenden Charakter.

Hauptrisikogruppen für Vergiftungen bilden Kinder der Altersgruppe der Zwei- bis Fünfjährigen, wobei unabhängig vom Alter der Patienten fast die Hälfte der Vergiftungen durch Medikamente verursacht werden. Weitere Vergiftungsgefahren gehen von Chemikalien und Pflanzen aus. Der Leiter des GIZ-Nord, Prof. Dr. Kahl, und seine Mitarbeiter wollen ihre unter Umständen lebenswichtige Arbeit noch weiter verbessern: zur ausreichenden Beratung bei Vergiftungen mit chemischen Produkten, insbesondere Haushaltsprodukten, fielen gegenwärtig noch umfassende Kenntnisse über Rezepturen und Eigenschaften dieser Mittel. Dass GIZ-Nord will diese Lücke möglichst schnell beseitigt.

Die Räumlichkeiten des GIZ-Nord im Universitätsklinikum erreichen Sie über Fahrstuhl die 1/Ebene 4.