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Toxische Inhaltsstoffe: In allen Teilen der Pflanze werden Alkaloide gefunden. Dies sind hauptsächlich Cytisin, N-Methylcytisin sowie Pyrrolizidinalkaloide wie Laburnin und Laburnamin. Cytisin ist das Hauptalkaloid der Pflanze, was aber nur für die Samen und andere Teile mit ruhendem Wachstum gilt. In den wachstumsaktiven Teilen der Pflanze, wie den jungen Sprossen und jungen Samen, überwiegt das N-Methylcytisin gegenüber Cytisin. In den reifen Samen ist die Alkaloidkonzentation am höchsten. Das Cytisin ist hier in erster Linie für die Toxizität verantwortlich ist. Es wirkt ähnlich wie Nikotin zunächst erregend, später lähmend auf die sympathischen Ganglien. Zusätzlich besteht erst ein stimulierender Effekt auf das ZNS, der später auch in einen lähmenden übergeht und im schlimmsten Fall den Atemstillstand zur Folge hat. Da Cytisin stark emetisch wirkt, limitiert es häufig selbst die resorbierte Menge. Als letal gelten für den Menschen 3 bis 4 unreife Früchte, 15 bis 20 Samen oder 10 Blüten. Unter den Tieren reagieren Pferde besonders empfindlich. Todesfälle bei aufgenommenen 0,5g Samen/kg Körpergewicht sind beschrieben.

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